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Schüleraustausch

Schüleraustausch 21.06.2008 Alle wesentlichen Informationen zu den Programmen des Pädagogischen Austauschdienstes (PAD) sind unter www.kmk.org/pad/home.htm abrufbar und die Seite www.etwinning.de informiert über Schulpartnerschaften in Europa. Nach meiner Kenntnis (Stand April 2008) muss jedoch hier das griechische Unterrichtsministerium noch sein "Placet" für die Teilnahme griechischer Schulen an diesem Programm geben.

Förderung von Jugendbegegnungen durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Der internationale Jugendaustausch umfasst den Austausch von Jugendgruppen im Alter von 12-26 Jahren sowie den Austausch von Fachkräften und Multiplikatoren der Jugendarbeit. Er umfasst *nicht* *Schüleraustausch*, Austausch von Studenten/innen, jungen Berufstätigen, Lehrlingen und Arbeitslosen sowie Jugendtourismus.

Die Förderung erfolgt durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (www.bmfsfj.de) im Rahmen des Kinder- und Jugendplans des Bundes (KJP) sowie ergänzend durch das Auswärtige Amt, andere Bundesressorts, Bundesländer und die EU-Kommission. Weitere Informationen zur internationalen Jugendarbeit des BMFSFJ stehen auf der Homepage des IJAB (Internationaler Jugendaustausch- und Besucherdienst der Bundesrepublik Deutschland e.V.; www.ijab.de)

Jugendbegegnungen und Fachprogramme der internationalen Jugendarbeit werden in der Regel nicht von staatlicher Seite, sondern von den staatlich anerkannten "freien Trägern der Jugendhilfe" (§ 75 Kinder- und Jugendhilfegesetz) durchgeführt, vor allem von Jugendverbänden, Bildungsstätten sowie anderen (kommunalen und regionalen) Organisationen und Institutionen der Jugendhilfe. Die Jugendpolitik des BMFSFJ ist bestimmt vom Grundsatz des partnerschaftlichen Zusammenwirkens zwischen dem Staat als Förderer und den freien Trägern. Programminhalte und -formen werden daher von den freien Trägern weitgehend selbst gestaltet; die Partnerländer und Programmpartner werden von ihnen frei ausgewählt.

Weitere Informationen zur Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland und eine übersicht über die Institutionen und Verbände in diesem Bereich sind unter www.kinder-jugendhilfe.org erhältlich. Ab der zweiten Jahreshälfte werden diese Informationen auch auf englisch und französisch zur Verfügung stehen.

Förderung von Jugendbegegnungen durch das Auswärtige Amt (AA)

Das Auswärtige Amt lehnt sich in seiner Förderungspraxis an die Richtlinien zum Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP) an, ohne an die Förderung nur von "anerkannten Trägern der freien Jugendarbeit" gebunden zu sein.

Mittel aus dem Jugendtitel (2004: rd. 500.000 Euro) des Auswärtigen Amts können nur in Anspruch genommen werden, wenn aus rechtlichen Gründen eine Förderung aus Mitteln des KJP nicht möglich ist. Die Mittel werden ausschließlich vom Bundesverwaltungsamt verwaltet. Ca. 1/3 der Mittel werden dem Rat der Gemeinden und Regionen in Europa (RGRE; www.rgre.de) u.a. zur Förderung von *Städtepartnerschaften*
(http://www.staedtetag.de) zugewendet; ca. 1/3 erhält das *DFJW* (http://www.dfjw.org) zur Durchführung von trilateralen Maßnahmen mit MOE/GUS. Die restlichen Mittel stehen zur Förderung von *Einzelprojekten* zur Verfügung.

*Ziele der vom AA geförderten Jugendbegegnungen*

    * Demokratieförderung
    * Stärkung der Menschenrechte
    * Konfliktprävention
    * Erwerb interkultureller Kompetenz und Netzwerkbildung unter
      potentiellem in- und ausländischem Führungsnachwuchs
    * Förderung des Studien- und Wirtschaftsstandorts Deutschland

Die Projektförderung richtet sich nach *thematischen* und *geographischen Schwerpunkten*. Es muss gewährleistet sein, dass Förderung und Projekt *nachhaltig* wirken. Projekte mit Jugendlichen aus europäischen Staaten, Israel und den palästinensischen Gebieten, islamisch geprägten Staaten, den USA und Staaten, zu denen Deutschland ausgeprägte wirtschaftliche Beziehungen pflegt (z.B. Japan, China) haben die besten Aussichten auf eine Förderung. Inhaltlich sollten es sich dabei um Projekte handeln, bei denen der europäische Integrationsgedanke, interreligiöser und interkultureller Dialog, Erziehung zu Demokratieverständnis und Achtung der Menschenrechte im Mittelpunkt stehen. Auch Projekte/Begegnungen, die den Studien- und Wirtschaftsstandort Deutschland zum Thema haben (z.B. Besuch einer dt. Hochschule, eines dt. Unternehmens) können berücksichtigt werden.

Zwischen Deutschland und Griechenland ist seit 1988 ein regelmäßig tagender Fachausschuss zum Jugendaustausch eingerichtet. Hierüber liegen mir jedoch keine Ergebnisvermerke vor.

Weitere Informationen:

http://www.kmk-pad.org

Υπεύθυνη Πανελλήνιας Ένωσης: κ. Γιοχάνα Χαρδαλούπα

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