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ΕΠΙΚΑΙΡΟΤΗΤΑ

19.03.2017: DEUTSCHLEHRERTAGUNG, Konferenz zur Mehrsprachigkeit im Goethe-Institut Athen – DAS PROGRAMM

DEUTSCHLEHRERTAGUNG

Die Mehrsprachigkeitspolitik der Europäischen Union dient zwei Zielen, dem Erhalt der reichen sprachlichen Vielfalt Europas und der Förderung des Fremdsprachenerwerbs. Eines der Ziele europäischer Mehrsprachigkeit ist, dass alle EU-Bürger zusätzlich zu ihrer Muttersprache zwei Fremdsprachen sprechen sollen. Dabei wird von der Annahme ausgegangen, dass dies am besten erreicht werden kann, indem Kinder bereits von klein auf an zwei Fremdsprachen herangeführt werden. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen wird dadurch der Sprachenerwerb beschleunigt und außerdem die muttersprachliche Kompetenz verbessert.

Mehrsprachigkeitsdidaktische Ansätze zur Förderung des Fremdsprachenunterrichts an Schulen
Deutsch wird in griechischen Schulen als 2. Fremdsprache nach Englisch angeboten, d.h. dass die SchülerInnen im Deutschunterricht auf die Sprachlernerfahrung von mindestens zwei Sprachen, ihrer Muttersprache und einer ersten Fremdsprache, zurückgreifen können. Dabei ist die „Muttersprache“ nicht mehr unbedingt das Griechische. Die gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahre haben zu einer von Ort zu Ort variierenden Vielfalt von Erst- und Herkunftssprachen geführt. Für Lehrende nicht-fremdsprachlicher Fächer stellt diese Mehrsprachigkeit eine Herausforderung dar. Im Fremdsprachenunterricht jedoch kann sie vielfältige Anlässe für authentische Kommunikation bieten.

Die Konferenz will einen Beitrag leisten zur Bekanntmachung und Unterstützung mehrsprachigkeitsdidaktischer Ansätze,  mit dem Ziel, das schulische Fremdsprachenlernen effizienter zu machen. Dazu gehört auch, dass sprachliche Heterogenität durch unterschiedliche Herkunftssprachen  in den Klassen nicht länger als Problem, sondern als Vorteil im Fremdsprachenunterricht betrachtet wird: als ein Fundus von Sprachkenntnissen und Spracherwerbsstrategien, der bewusst genutzt werden kann für den Erwerb der neuen Sprache.

Informationen zu eingeladenen Experten aus dem Ausland:

Dr. Lina Pilypaityté (Eröffnungsvortrag, Workshop)

Anna Maria Curci (Präsentation, Workshop)

Prof. Ivanka Kamburova –Milanova (Präsentation), Universität Shumen, Institut für Lehrerfortbildung, Varna

Dr. Aleksandra Lyp-Bielecka (Präsentation, Workshop), Institut für Germanistik, Schlesische Universität Katowice


So, 19.03.2017

9:00 Uhr - 18:00 Uhr

Goethe-Institut Athen

Omirou Str. 14-16
P.O.B. 3 03 83
10033 Athen

Eintritt frei

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Programm: ausführlich

Programm: tabellarische Übersicht